Hofstätter See & Rinser See – zwei stille Badeplätze im Chiemgau
Zwei kleine Naturjuwelen rund um Vogtareuth: ein Waldsee zum Stillwerden und ein warmer Familienbadesee zum Schwimmen – beide per Rad in wenigen Minuten erreichbar und perfekt für einen entspannten Tag im Chiemgau.
Stell dir vor: Du wachst auf, die Sonne steht schon weich über den Voralpen, und du weißt sofort, was dieser Tag braucht. Du schnappst dir das Fahrrad, fährst zehn Minuten durch stille Voralpenlandschaft – und stehst plötzlich an einem See, der so ruhig ist, dass du dein eigenes Atemholen hörst. Kein Parkplatzsuchen, kein Gedränge, kein Eisverkäufer mit Megafon. Nur Wasser, Schilf und Himmel.
Genau das ist möglich, wenn du im Chiemgau weißt, wo du hinmusst. Während sich die meisten Badegäste an den großen Klassikern stauen – Chiemsee, Simssee, Eggstätter Seenplatte – bleiben rund um Vogtareuth zwei kleine Naturjuwelen erstaunlich unentdeckt: der Hofstätter See und der Rinser See. Beide liegen im Landschaftsschutzgebiet, beide sind naturbelassen, und beide sind so nah, dass du morgens spontan aufbrechen kannst, ohne irgendetwas zu planen.
Was sie eint: Sie sind klein, ruhig und ohne Eintritt. Was sie unterscheidet: Der Hofstätter See ist der See für die Stillen, für die Beobachter, für die Fotografinnen und Spaziergänger. Der Rinser See ist der See für den Sprung ins kühle Nass, für die Familien, für die Brotzeit unterm Baum. Wer ein paar Tage Urlaub im Chiemgau plant, sollte beide kennen – und am besten an einem Tag verbinden.
In diesem Beitrag erzähle ich dir, was beide Seen so besonders macht, welche Wege sich lohnen, wo es das beste Eis gibt und wie du den Tag genau so entspannt verbringst, wie es im Bayrischen heißt: einfach und gut.
Der Hofstätter See - Waldsee für Naturliebhaber
Der Hofstätter See liegt nur wenige Kilometer nördlich von Vogtareuth, eingebettet in einen dichten Mischwald und umgeben von einer stillen Moorlandschaft. Mit seinen rund acht Hektar Wasserfläche ist er klein genug, um beim ersten Spaziergang am Ufer überschaubar zu wirken – und groß genug, um an einem warmen Sommerabend wie ein eigener kleiner Kosmos zu wirken, wenn die Schwalben über dem Wasser jagen und ein Ringelnatter-Schatten zwischen den Schilfhalmen verschwindet.
Er ist kein See für den großen Badeausflug mit Liegestuhl und Sonnencreme-Marathon – er ist ein See für Menschen, die Stille suchen. Wer hier ankommt, merkt das sofort: der Verkehr verschwindet, die Geräuschkulisse fällt zusammen auf Vogelstimmen, Schilfrauschen und das Quaken eines Frosches im Hintergrund. Es gibt keine Bühne, keinen Soundtrack. Es gibt nur das, was die Natur gerade aufführt.
Das Wasser ist klar genug, dass man am Ufer den Kieselgrund sieht. Der Uferbereich ist naturbelassen und von Schilf gesäumt – ein wichtiger Lebensraum für Amphibien, Libellen und Wasservögel. Eine kleine Liegewiese lädt zum Verweilen ein, ein paar Bänke unter Erlen und Birken bieten Plätze zum Lesen, ein schmaler Pfad führt um den See herum und immer wieder ans Wasser.
Hier sitzen keine Tagesurlauber in Dreierreihen. Hier kommen die Leute mit einem Buch, einem Hund oder einer Kamera und bleiben so lange, wie es ihnen guttut. Wer schwimmen möchte, kann das tun – aber der See lebt weniger vom Springen ins Wasser als vom Verweilen daneben. Das ist eine andere Art von Erholung, und wer sich darauf einlässt, geht abends ein bisschen ruhiger nach Hause als er gekommen ist.
Besonders empfehlenswert sind die frühen Morgenstunden, wenn der See noch im Nebel liegt und das Licht durch die Baumkronen fällt. Fotografen kommen hier auf ihre Kosten – Wolkenspiegelungen auf der spiegelglatten Wasserfläche, weiches Gegenlicht im Schilf, manchmal ein dünner Nebelstreifen, der sich wie ein Schal um die Bäume legt. Wer geduldig schaut, sieht Reiher, vielleicht den Eisvogel, oder einen frühen Schwarm Bachstelzen über dem Wasser. Im Abendlicht ist der See ein anderes Bild als am Morgen – wärmer, goldener, mit langen Schatten der Bäume bis zur Mitte des Sees.
Moorlehrpfad - ein Bohlenweg durch ein verstecktes Niedermoor

Wer den See nicht nur anschauen, sondern verstehen will, sollte den Moorlehrpfad mitnehmen. Ein schmaler Holzbohlenweg führt direkt durch das angrenzende Niedermoor – durch Erlenbruch, Schilf und Birkenwäldchen, vorbei an Schautafeln, die erklären, warum dieser Lebensraum so kostbar ist. Niedermoore wie das am Hofstätter See gehören zu den artenreichsten und gleichzeitig bedrohtesten Lebensräumen in Bayern; sie speichern enorme Mengen Kohlenstoff, beherbergen seltene Pflanzen wie Sumpfdotterblume und Wollgras und sind Heimat für Tiere, die anderswo längst verschwunden sind.
Im Frühling glitzert es zwischen den Halmen, im Sommer summt es, im Herbst leuchtet das Schilf golden, und im Winter wirkt der Pfad wie ein japanischer Holzschnitt – schwarze Linien auf hellem Grund. Der Weg ist barrierearm, etwa einen Kilometer lang und gut auch mit Kindern zu gehen. Wer aufmerksam liest und schaut, ist in einer Stunde durch und hat dabei mehr über Moore gelernt als in jeder Schulstunde.
Ein Tipp für Familien: Aus den Schautafeln lässt sich wunderbar ein kleines Quiz machen – wer findet zuerst den Schwarzerlenstamm mit den charakteristisch geriffelten Kätzchen? Wer hört das erste Frösche-Konzert? Wer entdeckt eine Libelle in den Farben einer Briefmarke aus den Achtzigern? Solche Spiele machen den Lehrpfad für die Jüngsten zur Schatzsuche und nehmen den unausgesprochenen Druck heraus, dass Lernen langweilig sein müsse.
Vier Jahreszeiten, vier völlig unterschiedliche Seen
Der Hofstätter See ist kein Sommer-Highlight, das den Rest des Jahres im Winterschlaf verbringt – er ist tatsächlich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, und zwar aus völlig unterschiedlichen Gründen. Im Frühling explodiert das Grün am Ufer fast über Nacht; die ersten Wasservögel kehren zurück, und an den Rändern des Moors blühen Sumpfdotterblumen so leuchtend gelb, dass es aussieht, als hätte jemand das Foto nachträglich gesättigt.
Der Sommer bringt das volle Programm – warmes Wasser für ein kurzes Eintauchen, lange Abende, lautere Vogelchöre, dazwischen das Surren von Libellen, die wie Mini-Hubschrauber über die Wasseroberfläche schießen. Der Herbst ist die heimliche Lieblingsjahreszeit vieler Stammgäste: das Schilf wird golden, die Bäume orange-rot, der Nebel hängt morgens dicht über dem Wasser. Und der Winter – wenn der See zufriert oder wenn Rauhreif die Halme in Glas verwandelt – ist eine fast meditative Erfahrung. Die Stille ist dann noch tiefer, der Atem dampft, der Schritt knirscht.
Der Rinser See - warmer Familienbadesee mit Charakter

Wer Abkühlung, Schwimmen und einen entspannten Sommernachmittag will, ist am Rinser See genau richtig. Er liegt nur wenige Minuten von Vogtareuth entfernt, eingebettet in eine sanfte Wiesenlandschaft, mit Blick auf den Heuberg und – an klaren Tagen – bis zur Kampenwand. Schon der Anflug von der Wiese aus ist ein kleines Bühnenstück: Erst sieht man nur Gras und Himmel, dann blitzt zwischen den Birken am Horizont das Wasser auf, dann der ganze See. Und dann ist man da.
Er gilt als einer der wärmsten Badeseen der Region. Das hat einen einfachen Grund: Der See ist verhältnismäßig flach, sein Ufer fällt sanft ab, und die geschützte Lage in der kleinen Senke verhindert, dass der Wind das Wasser dauernd umrührt. So erreicht der Rinser See schon im Frühsommer Temperaturen, die andere Seen erst Wochen später erleben. Wer im Mai schon einmal den Mut hat, hineinzugehen, wird oft positiv überrascht.

Zwei Badeplätze mit Liegewiesen warten auf Besucher, dazwischen ein paar mächtige Schattenbäume, an denen man im Hochsommer dankbar wird. Ein kleiner Kiosk sorgt dafür, dass man den Tag nicht mit leerem Magen verbringt – Brezn, Kaffee, kühle Getränke, im Sommer auch Eis und einfache Kleinigkeiten. Es ist nichts Spektakuläres und genau deshalb richtig: kein Strandbar-Feeling, kein Pool-DJ, sondern echte bayerische Badesee-Gemütlichkeit, wie sie früher einmal überall war und heute selten geworden ist.
Ideal für Familien mit Kindern: Das flache Einstiegsufer macht das Wasser auch für Kleine sicher und einladend. Schwimmflügel raus, Eimer mit Schaufel ausgepackt, und der Tag findet sich von selbst. Erwachsene können in Ruhe lesen, schlafen oder einfach in den Himmel schauen, während die Kinder stundenlang mit nichts anderem beschäftigt sind als mit dem Wasser, der Wiese und einem Stock, den sie irgendwo gefunden haben.
Auch wenn der Name es nicht vermuten lässt: Massentourismus gibt es hier nicht. Selbst an heißen Wochenenden bleibt die Atmosphäre familiär. Man kennt sich, oder man kommt schnell ins Gespräch. Wer dauerhaft hier wohnt, schätzt das. Wer zu Besuch ist, fühlt sich nach einer Stunde so, als wäre er das auch.
Mit dem Rad zum Rinser See - die Anfahrt ist schon der halbe Genuss
Ab Vogtareuth ist der Rinser See in wenigen Minuten mit dem Fahrrad erreichbar – über ruhige Landstraßlein und durch die sanfte Hügellandschaft des Voralpenlands. Die Strecke ist kurz, aber sie hat alles, was eine schöne kleine Radstrecke braucht: ein paar leichte Wellen, eine offene Aussicht in Richtung Heuberg und Wendelstein, vorbei an Höfen mit Kühen am Zaun und Apfelbäumen, die im Frühjahr blühen wie aus einem Bilderbuch.
Die Anfahrt ist selbst schon ein Genuss – das Rad knirscht über den Schotter, der Fahrtwind trägt Wiesenduft, und am Ende wartet das Versprechen einer kühlen Wasserfläche. Wer ein E-Bike dabei hat, kann die Runde wunderbar mit einer ausgedehnten Tour durch die Umgebung verbinden, zum Beispiel Richtung Simssee oder durch die Dörfer zwischen Vogtareuth und Prutting. Auch Familien mit Kinderfahrrädern schaffen die Strecke gut – die Steigungen sind sanft, der Verkehr gering.
Eisdiele „moi anders“ - die süße Belohnung am Rad
Direkt auf dem Weg zum See lockt eine Adresse, die man sich merken sollte: die kleine Eisdiele „moi anders“ mit hausgemachtem Natur-Eis. Der Name ist Programm – die Sorten sind tatsächlich ein bisschen anders als anderswo. Heumilcheis, das nach Heu schmeckt, weil tatsächlich Heumilch drin ist. Holundersorbet, dessen Blüten man fast einzeln zu erkennen meint. Joghurt-Erdbeer, die nicht aus dem Plastikbecher gerührt wurde. Bayerisch ehrlich, mit ungewöhnlichen Sorten und einer Pause, die nach jeder Radtour einfach dazugehört.
Fahrrad an die Tafel lehnen, Kugel aussuchen, Kopf aus. Auf der kleinen Bank davor sitzen, schauen, schmecken – und feststellen, dass ein selbstgemachtes Eis an einem Apriltag auf einem Holzbänkchen mit Blick auf eine bayerische Wiese vielleicht eines der einfachsten und gleichzeitig zuverlässigsten Glücksgefühle ist, die man kaufen kann. Wer hier vorbeikommt, ohne anzuhalten, hat etwas Wesentliches verpasst.

Skulpturen am Wegesrand - das stille Kunst-Intermezzo

Was viele beim ersten Besuch überrascht: Auf dem Weg zum Rinser See begegnen einem immer wieder eindrucksvolle Skulpturen aus Metall – ein lebensgroßes Pferd, geschmiedet aus alten Hufeisen und Ketten, eine ritterliche Figur mit Lanze und Blumenstrauß, ein flügelschlagender Drache, der aussieht, als wolle er gleich abheben. Sie stehen einfach da, mitten in der Landschaft, ohne Eintritt, ohne Hinweistafel, ohne Inszenierung. Kein Museum, kein Skulpturenpark mit Kassenhäuschen. Nur Land, Himmel, Kunst.
Genau das macht ihren Reiz aus: Man rollt um die Kurve, bremst überrascht, lacht – und macht ein Foto. Kinder lieben sie. Erwachsene, die kurz die Geschwindigkeit rausnehmen, ebenfalls. Wer den Hofgarten der Skulpturen einmal gesehen hat, schaut bei der nächsten Radtour automatisch wieder vorbei und prüft, ob alle noch da sind, ob neue dazugekommen sind, ob das Sonnenlicht heute eine andere von ihnen besonders zum Glühen bringt.
Daraus lässt sich ein wunderbares kleines Spiel machen, gerade mit Kindern: Wer entdeckt zuerst den Drachen? Wer findet die Figur mit der Lanze? Wer kann beschreiben, woraus das Pferd gemacht ist? Solche Beobachtungs-Spiele machen aus einer Anfahrt zum Badesee einen kleinen Entdeckungs-Parcours – und ganz nebenbei ein paar Erinnerungen, die länger halten als die Sonnencreme.
Hofstätter See oder Rinser See - welcher ist der Richtige für mich?
Zwei Seen, zwei Charaktere – und eine sehr einfache Faustregel: Wenn du nicht ins Wasser willst, fahr zum Hofstätter See. Wenn du ins Wasser willst, fahr zum Rinser See. Wenn du nicht weißt, was du willst – fahr zu beiden.
Hofstätter See → Du magst Stille, Natur pur, Fotografie, Moorlandschaft, Vogelbeobachtung. Du willst nicht primär schwimmen, sondern sitzen, schauen, atmen. Ideal in der Frühe, im Herbstnebel, bei Rauhreif – und immer dann, wenn dir der Trubel zu viel wird.
Rinser See → Du willst ins Wasser, bist vielleicht mit Kindern da, suchst eine Liegewiese mit Kiosk, eine entspannte Badeatmosphäre ohne Massentourismus und einen kurzen Anfahrtsweg. Ideal an warmen Sommertagen, gerne kombiniert mit Eisdiele und kleinem Skulpturenspaziergang.
Oder, der Klassiker für einen vollen Tag: einfach beide hintereinander. Morgens, solange das Licht noch weich ist, den Hofstätter See für die Stille und den Moorlehrpfad. Mittags zurück nach Vogtareuth, kurze Brotzeit, Badesachen einpacken. Nachmittags der Rinser See zum Schwimmen, Eis und Liegewiese. Abends mit dem Rad heim. Das geht – und es ist einer der schönsten Sommertage, den der Chiemgau zu bieten hat.
Tour-Infos auf einen Blick - Hofstätter See & Rinser See
Start: Apartment Wohlfühlplatzl, Zaisering / Vogtareuth
Ziele: Hofstätter See (mit Moorlehrpfad) und Rinser See
Entfernung: ca. 8-12 km Radstrecke ab Vogtareuth, je nach Route
Höhenmeter: kaum nennenswert, leichte Voralpen-Wellen
Schwierigkeit: leicht, familientauglich, hund- und kinderfreundlich
Einkehr: Kiosk am Rinser See, Eisdiele „moi anders“ auf dem Weg
Parken: an beiden Seen vor Ort möglich – an heißen Wochenenden früh kommen
Beste Jahreszeit: Mai bis September zum Baden; Hofstätter See ganzjährig schön
Eintritt: kostenlos – beide Seen sind frei zugänglich
Praktische Tipps für deinen Badetag im Chiemgau
- Beste Uhrzeit: Morgens (bis 10 Uhr) ist es an beiden Seen am ruhigsten. Nachmittags ist das Wasser am Rinser See am wärmsten. Wer das Beste aus beiden Welten will: morgens Hofstätter See, nachmittags Rinser See.
- Was mitbringen: Badetuch, Decke, etwas zu essen und zu trinken. Am Rinser See gibt es einen Kiosk, aber eine selbst gepackte Brotzeit unterm Baum schmeckt einfach besser. Sonnenschutz nicht vergessen - die Voralpen-Sonne ist intensiver, als sie sich anfühlt.
- Anreise: Beide Seen sind per Fahrrad gut erreichbar und über ruhige Landstraßlein verbunden. Mit dem Auto gibt es Parkmöglichkeiten vor Ort - Stoßzeiten an heißen Sommerwochenenden einplanen, vormittags ist meist genug frei.
- Mit Hund? Die naturbelassene Umgebung ist grundsätzlich hundefreundlich. Am Hofstätter See bitte besonders rücksichtsvoll sein wegen der Wasservögel und der empfindlichen Moorvegetation - Hund anleinen, vom Schilf fernhalten und aktuelle Hinweisschilder vor Ort beachten.
- Fotografen-Tipp: Goldene Stunde am Hofstätter See lohnt sich - das weiche Licht zwischen Schilf und Wasserspiegelung ist nirgendwo anders so. Ein Polfilter holt aus dem Wasser noch einmal mehr Tiefe heraus.
- Kinder bei Laune halten: Die Skulpturen am Rinser See sind ein Highlight für unterwegs - ein Suchspiel daraus machen, wer den Drachen zuerst entdeckt, wer die Figur mit der Lanze findet.
- Wetterumschwung? Auch bei wechselhaftem Himmel lohnt sich der Hofstätter See: Niedrige Wolken, dramatisches Licht und das Schilf im Wind ergeben oft die schönsten Bilder. Wetterfeste Jacke einpacken, der Pfad ist auch leicht feucht gut zu gehen.
- Müll mitnehmen: Beide Seen liegen im Landschaftsschutzgebiet und leben davon, dass jeder Gast aufmerksam ist. Was reinkommt, kommt auch wieder raus - im Idealfall noch ein bisschen mehr.
- Handtuch in der Sonne lassen, nicht im Schilf: Das Schilf ist Brutgebiet und ökologisch heikel; Liegewiesen und freie Uferabschnitte sind völlig ausreichend.
Dein Ausgangspunkt für entspannte Badetage
Das Apartment Wohlfühlplatzl liegt in Zaisering, einem ruhigen Ortsteil von Vogtareuth – und damit genau in der richtigen Entfernung zu beiden Seen. Kein weites Fahren, kein früher Aufbruch, kein Stress. Du stehst auf, frühstückst in Ruhe, schwingst dich aufs Rad – und bist in zehn Minuten am Wasser. Genau so soll ein Urlaub im Chiemgau sein.
Die Region zwischen Vogtareuth, Prutting, Rohrdorf und Samerberg ist ein gut gehütetes Geheimnis: nah am Chiemsee und doch fernab der Touristenströme, mit Bergblick, ruhigen Radwegen, kleinen Hofläden, einer guten Eisdiele und genau diesen zwei Seen, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Wer eine Basis sucht, von der aus man morgens spontan losziehen kann, ohne stundenlang im Auto zu sitzen, ist hier genau richtig.


